Hyaluronsäure
Facetteninfiltration an der Wirbelsäule
und an den Gelenken
Bei schmerzhaften Gelenkserkrankungen (nicht rheumatischen Ursprungs) kann das gezielte Einspritzen von Entzündungshemmern und/oder wasserbindenden künstlichen Gelenkflüssigkeiten (z.B. Hyaluronsäure) zu einer deutlichen Schmerzlinderung und Verbesserung der Beweglichkeit verhelfen.
Wie wirkt Hyaluronsäure?
Die Gelenke verdanken Ihre Beweglichkeit der Gelenkflüssigkeit. Überall dort, wo zwei Knochen aufeinandertreffen, sorgt diese zähflüssige, elastische Flüssigkeit für ein reibungsfreies Aufeinandergleiten der Knorpelflächen. Die Hyaluronsäure ist der wichtigste Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Sie schmiert das Gelenk, dämpft Stöße und schützt die Knorpelflächen vor Abrieb.
Im arthrotischen Gelenk kann die krankhaft veränderte Gelenkflüssigkeit diese wichtigen Aufgaben nicht mehr erfüllen.Die Folge sind Schmerzen und immer stärkere Bewegungseinschränk-ungen. Heute gibt es die Chance, diese arthrotischen Gelenkflüssigkeit zu ergänzen oder zu ersetzen.
Durch die Injektion von Hyaluronsäure ins Gelenk werden die Unebenheiten der Knorpelfläche wieder ausgeglichen und dadurch ein leichteres Gleiten des Gelenks ermöglicht. Die stoßdämpfende Eigenschaft der Gelenkflüssigkeit und der natürliche Schutz für den Knorpel werden wieder normalisiert.